Tierische Tipps für den Sommer

Für viele ist der Sommer die schönste Zeit des Jahres. Doch für unsere Vierbeiner ist die Hitze ziemlich anstrengend. Wir zeigen dir, was Hundesitter an warmen Tagen mit den Vierbeinern unternehmen können und fassen alles Wichtige für einen kühlen Kopf zusammen.

Hund läuft auf einem Wassersteg in Richtung Wasser
© roberto-nickson / Unsplash

In aller Kürze:

  • Ob hundefreundlicher Badesee oder Gartenschlauch – Wasser bietet Spaß und Abkühlung
  • Indoor-Aktivitäten gegen brüllende Hitze
  • Habe immer genügend Trinkwasser dabei
  • Lasse deinen Hund nie im Auto

Der Hitze entfliehen

Falls es draußen so heiß ist, dass man sich dort auch mit Abkühlung nicht mehr aufhalten möchte, sind Indoor-Beschäftigungen eine gute Alternative.

Kultur für Mensch und Hund

In manchen Museen ist das Mitbringen von Hunden erlaubt. Während man ein wenig Kultur genießt, freut sich der Hund über die kühle Luft. Im Geschichtshaus in Bremen sind Hunde beispielsweise ausdrücklich willkommen und werden sogar mit Leckerlis und Wasser versorgt.

  • Neanderthal Museum in Mettmann (Hier sind Hunde an jedem ersten Freitag im Monat am 14 Uhr willkommen)
  • Meeresmuseum in Stralsund (Hunde bis zu 10 kg in einer Tragetasche)
  • Proradok auf Rügen
  • Müritzeum an der Müritz
  • Pfahlbautenmuseum in Unteruhldingen
  • 3D Museum in Dinkelsbühl

Rollläden runter und Spielzeug raus

Agility ist nicht nur draußen möglich. Um sich vor der Hitze zu verstecken und deinem Hund trotzdem Spaß und Abwechslung zu bieten, werden Hindernisse improvisiert im Wohnzimmer aufgebaut.

Probier es doch mal aus!

  • Kriechtunnel – Stelle 3 Stühle hintereinander auf und wirf eine Decke darüber.
  • Für die Balance – Lege ein Regalbrett auf zwei Getränkekisten.
  • Sprunghindernis – Lege einen Besenstiel zwischen zwei Stühle oder lasse deinen Hund von Sitzpolster zu Sitzpolster springen.

Ab ins kühle Nass

Wer sehnt sich an einem heißen Sommertag nicht nach einer frischen Abkühlung? Richtig – Sowohl du, als auch unsere Vierbeiner genießen den Sprung ins kühle Nass. Wir haben für dich ein paar abkühlende Aktivitäten zusammengefasst.

Hund steht im Wasser
© jeremy-perkins / Unsplash
  • Hundestrände oder hundefreundliche Badeseen – Nicht an allen Stränden oder Badewiesen sind Hunde erlaubt oder aber es gilt Leinenpflicht. Doch in ganz Deutschland gibt es hundefreundliche Alternativen, die teilweise sogar Hundespielplätze bieten.
  • Aktivitäten auf dem Wasser – Eine super Alternative zu Schwimmen oder einfach am Wasser liegen sind beispielsweise Stand-up Paddleboarding oder Tretboot fahren. Eine nicht allzu anstrengende sportliche Unternehmung, bei der die Vierbeiner zwischendurch ins Wasser springen können.
  • Freibad-Spaß für Hunde – In vielen Freibädern Deutschlands werden zu Saisonabschluss der Freibäder Hundeschwimmen veranstaltet. Dort können Hunde miteinander spielen und sich richtig austoben.
  • Gartenoase – Ein kleiner Pool oder Gartenschlauch bewirken bei hohen Temperaturen Wunder und bieten Spaß für den Hund.

Die richtige Nahrung

Damit unsere Vierbeiner auch im Sommer und bei heißen Temperaturen fit sind, spielt die passende Nahrung eine große Rolle.

  • Hundeeis – Auch wenn Hunde ab und zu mal an unserem Milcheis schlecken dürfen, in Massen ist das keine gute Idee. Doch hier 2 Möglichkeiten selbstgemachtes Eis speziell für Hunde herzustellen:
    • Eiswürfel aus Hühnerbrühe
    • Eis aus Joghurt oder Quark inklusive Extras wie Hundewurst, Kauartikel oder anderen Leckereien
  • Kleine Futtermengen – Große Futtermengen sind bei warmen Temperaturen schwer zu verdauen. Also lieber mehr kleinere Portionen verfüttern, als eine große!
  • Wasser, Wasser, Wasser – Genügend Trinkwasser ist bei Hitze das wichtigste Nahrungsmittel. Da Hunde nicht schwitzen können, kühlen sie sich durch Hecheln und trinken ab. Deswegen: Auch unterwegs immer für genug Trinkwasser sorgen!

5 Tipps für einen kühlen Kopf

Wir haben für dich 5 Tipps, die deinen Hund die Sommertage gut überstehen lassen!

  • Spaziergänge in der Mittagshitze vermeiden. Falls es nicht anders geht – ab in den Schatten!
  • Die richtige Fellpflege – Besonders langhaarige Hunde danken es dir, wenn sie regelmäßig gebürstet oder sogar geschoren werden. Denn je luftiger, desto besser.
  • Vorsicht bei Sand oder Asphalt, denn der Untergrund wird durch die Sonne oftmals ziemlich heiß. Indem du deinen Handrücken für 5 Sekunden auf den Asphalt legst, erfährst du jedoch schnell, ob die Straße ein zu heißes Pflaster für deinen Hund ist. Denn brennt es nach 5 Sekunden, ist es das definitiv.
  • Aufgepasst im Auto – Wenn du das Auto verlässt, lasse niemals deinen Hund zurück. Die Temperaturen im Innenraum werden nach kurzer Zeit sehr gefährlich.
  • Eincremen! – Sonnencreme gibt es auch für Tiere. Besonders Nase und Ohren sind bei Hunden sehr empfindlich.
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